Sophies Brautpreis

Ursula Krebs: Sophies Brautpreis

Lamuv Taschenbuch 347, 240 Seiten, ISBN 978-3-88977-687-7, 12,00 Euro

 
„Seit Jahren stehe ich Müttern bei, helfe ihnen, wenn ihre winzigen Menschenkinder, welch Wunderwerke Gottes, sich den Weg in unsere Welt bahnen.“ Viele werden ohne ihre Eltern aufwachsen. Man spricht von der „Krankheit des Jahrhunderts“, Aids.
Hier erzählt sie ihre bewegende Lebensgeschichte, von ihren Eltern christlich erzogen. Nichtsdestotrotz hatte ihr Vater drei Frauen. Sie selbst heiratet einen Mann, dem sie helfen muss, den Brautpreis aufzubringen, den ihre eigene Familie für sie verlangt. Und als die Ehe kinderlos bleibt, trotz einer „Zweitfrau“ scheitert, will sie der Familie ihres Mannes den Brautpreis zurückzahlen, um sich wieder von ihm trennen zu können.

Ursula Krebs, geboren 1941, Diplom-Sozialpädagogin, hat fast zwanzig Jahre in Kamerun gelebt, sich dort in verschiedenen Entwicklungshilfeprojekten engagiert, unter anderen bei der Förderung von Frauen im ländlichen Raum und im Umweltschutz. Sie hat bisher die Lebensgeschichten zweier Frauen zu Papier gebracht: „Mireille Makampé – Der Wille meines Vaters geschehe – Eine Frau aus Kamerun kämpft um ihre Selbstbestimmung“ und „Rosaline Massado: Komm, zünde meine Lampe an – Ein Leben in Polygamie“ (Hoffmann und Campe, 2001 und 2003). Auch Sophies Geschichte ist authentisch.


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